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TANZTHEATER JUNI 2011

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Fr., 03. Juni 2011, 19:30 Uhr
Tanztheater: „Melina Merkouri“ von Lode Devos
Ort: Opernhaus Che mnitz, Theaterplatz 2, 09111 Chemnitz
Melina Mercouri (1920 – 1994) war bereits zu Lebzeiten eine Legende. Sie entstammt einer griechischen Politikerfamilie, trat allerdings erst im fortgeschrittenen Alter in die Fußstapfen ihrer Vorfahren. Der Tanzabend erinnert an das bewegte Leben dieser beeindruckenden Persönlichkeit und ihre intensive Verknüpfung mit der griechischen Heimat und ihrem Volk. Die besonderen Qualitäten der griechischen Lebensart und Kultur finden sich auch in der Musikauswahl wieder. Dieser Abend zeigt neben der Persönlichkeit Melina Mercouri auch die Sängerin und Schauspielerin. Ihre Interpretation ebnete manchem griechischen Komponisten, darunter Größen wie Manos Hadjidakis, den Weg zu internationaler Bekanntheit. Nach Jacques Brel und Tom Waits stellt Choreograf Lode Devos nun eine Frau ins Zentrum seiner getanzten Künstler-Porträts. Es tanzt das Ballett Chemnitz.
Weitere Aufführungen: 12. Juni, 15:00 Uhr, 17. Juni, 19:30 Uhr, 25. Juni, 19:30 Uhr
Info: Tel.: 0371 40 00 430 und www.theater-chemnitz.de,
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AUSSTELLUNGEN
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Bis zum 1. Juli 2011
Ausstellung: "Stavros Mihalarias: Plastiken 2011"
Ort: Griechische Kulturstiftung, Wittenbergplatz 3A, 10789 Berlin
Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 10.00-16.00 Uhr
Stavros Mihalarias, der als etablierter Kunstrestaurator bereits eine internationale Karriere hinter sich hat und in Athen auch durch sein Kunstforum „Art City“ bekannt ist, hielt bis dato seine künstlerische Seite fern von der Öffentlichkeit. Die Berliner Zweigstelle der Griechischen Kulturstiftung zeigt nun als erste den Künstler Mihalarias. Der Eindruck, den man dabei gewinnt, ist eng mit der Biographie des Künstlers Mihalarias verbunden und liefert die subtilen Gegensätze, die er als Restaurator, Kunsthändler und Kunstschaffender erlebte. Es handelt sich zunächst um figurative Skulpturen, deren Sachlichkeit jedoch als eine scheinbar abstrakte Darstellung aus geometrischen Grundformen dekonstruiert worden ist. Seine Plastiken sind aus poliertem und gefirnisstem Aluminium und bestehen aus einer Fülle organoider Formen, die scheinbar schwebend aneinander gereiht sind, dreidimensional dergestalt, dass die Breite der einzelnen Teile als bloße Projektion oder Verlängerung ihres Umrisses in die Tiefe erscheint.
Info: Tel. 030 2143287 und www.griechische-kultur.de
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Bis zum 31.01.2012
Sonderausstellung: „Kampf um Troja - 200 Jahre Ägineten in München“
Ort: Glyptothek, Königsplatz, 80333 München
Vor genau 200 Jahren, im April 1811, entdeckte eine Gruppe von englischen und deutschen Bauforschern um den Architekten Carl Haller von Hallerstein im antiken Heiligtum von Ägina die Giebelfiguren des Aphaia-Tempels. In einer sorgfältig dokumentierten Grabung barg man die Marmorstatuen, die der bayerische Kronprinz Ludwig bei einer Auktion erwerben konnte. Vom Bildhauer Bertel Thorvaldsen in Rom kunstvoll ergänzt, wurden die „Ägineten“
1827 in
der Glyptothek aufgestellt und bilden seitdem das Glanzstück der Sammlung.Erst nach dem 2. Weltkrieg entfernte man die Ergänzungen Thorvaldsens wieder, da sie sich in weiten Teilen als falsch erwiesen hatten. Die Gruppen des Ost- und des Westgiebels erhielten nun eine neue Ordnung. Diese heute allgemein anerkannte Neuaufstellung der Ägineten wird jetzt erstmals direkt mit den von Thorvaldsen ergänzten Figuren in ihrer alten Aufstellung kontrastiert. Dabei zeigt sich der künstlerische Rang der Rekonstruktionen, aber auch ihre kompositorische Problematik. Darüber hinaus werden zur inhaltlichen Deutung der Giebelskulpturen und zur ursprünglichen Farbfassung bahnbrechende neue Vorschläge gemacht.
Info: www.antike-am-koenigsplatz.mwn.de/glyptothek/index
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bis zum 31.07.2011
Ausstellung „ Am Fusse der Akropolis - Das Licht der Hellas" - Historisches Griechenland in der Reisefotografie des 19. Jahrhunderts
Ort: Forum Internationale Photographie, Museum Zeughaus, Reiss-Engelhorn-Museen, 68159 Mannheim
Öffnungszeiten: DI-SO 11:00-18:00 Uhr, MO geschlossen, an Feiertagen 11:00-18:00 Uhr geöffnet
Das antike Griechenland gilt als Wiege Europas. Die zivilisatorischen Leistungen auf dem Gebiet der Philosophie, Naturwissenschaften, Geschichtsschreibung, Kunst, Architektur und Literatur waren insgesamt prägend für die europäische Kultur. Im 19. Jahrhundert entbrannte eine solche Sehnsucht gegenüber Griechenland, dass bald ein großer Strom von Touristen ins Land kam. Das gut betuchte europäische Bürgerturm unternahm damals seine "Grand Tour", die traditionelle Welt- und Bildungsreise, die nun auch nach Griechenland führte. Führende Landschaftsfotografen gründeten dort ihre Ateliers, die zu einem florierenden Geschäft wurden. Die Ausstellung zeigte etwa 40 ausgewählten Fotografien von Sehenswürdigkeiten, darunter ein über 2 Meter langes Panorama der Akropolis mit seiner Umgebung, Tempelanlagen, Monumente und Porträts von Menschen in ihrer typischen Landestracht. Zu den berühmten Reisefotografen jener Zeit gehörten Dimitrios Konstantinou und James Robertson. In den Fotografien wird Hellas Licht eingefangen und die Aufnahmen wirken für den heutigen Betrachter wie der Blick in eine untergegangene Zeit - rätselhaft und mythisch.
Info: www.rem-mannheim.de
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Bis zum 17. Juni 2011
Ausstellung: "Dark Fable" von Zurab Bero, Kurator Pantelis Sabaliotis
Ort: Galerie Wedding, Müllerstraße 146 -147, 13353 Berlin
Öffnungszeiten: Di.- Sa. 12:00-18:00 Uhr
Zurab Bero wurde
1982 in
Georgien geboren. Mit 17 Jahren erwirbt er das Diplom zur Aufnahme an die Akademie der Künste Tbilissi. Elf Jahre später, als Meisterschüler des englischen Bildhauers Prof. David Evison an der Universität der Künste Berlin, wird er mit dem Jacqueline-Diffring-Preis für Skulptur 2010 ausgezeichnet. Die Jacqueline Diffring Foundation, Berlin – Stiftung für Kunst und Kultur – ehrt und fördert junge internationale Künstler von herausragendem zukunftsweisenden künstlerischen Talent. Zurab Bero hat eine interkulturelle Sprache gefunden, in der er in einer ganz individuellen ästhetischen Ausdrucksweise von der Liebe zu seiner Heimat und deren erlittenen Repressalien erzählt. Zurab Bero lebt und arbeitet in Berlin und Tbilissi. Er ist zu Gast vom 30. April bis zum 17. Juni in der Galerie Wedding in Berlin.
Info: Tel. 030 901 84 23 86 und www.galeriewedding.de , email: info@galeriewedding.de
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KONZERT

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Mi., 1. Juni 2011, 20:00 Uhr
Konzert: Haris Alexiou
Ort: Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle, Berliner Platz 1-3, 70174 Stuttgart
Haris Alexiou ist die Grande Dame der populären griechischen Musik. Seit fast dreißig Jahren fesselt sie mit ihrer warmen, ausdrucksstarken Stimme ihr Publikum in den bekanntesten Theatern auf allen Kontinenten. Von überall hat sie neue Impulse mitgenommen und in ihr Schaffen integriert: Haris Alexiou ist im schönsten Sinne Welt-Musikerin. Die Highlights ihrer grossen Karriere lässt sie auf ihrer Tour 2011 Revue passieren. Eine beeindruckende Frau mit starker Bühnenpräsenz. Und eine Show, die niemanden kalt lässt. Haris Alexiou muss man erlebt haben.
Weitere Termine: Sa., 04. Juni 2011 Jahrhunderthalle Frankfurt, Pfaffenwiese 65929 Frankfurt , So., 05. Juni 2011, Philipshalle Düsseldorf, Siegburger Str. 15, 40591 Düsseldorf.
Info: www.haris-alexiou.eu, www.alexiou.gr

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Sa, 11. Juni 2011, 20:00 Uhr, Einlass 19:30 Uhr
Konzert: "Musikalische Reise durch die vertonte Poesie Griechenlands" mit dem Chor und Musikensemble Kinisis
Ort: Büsingpa lais, Herrnstr. 82, 63065 Offenbach
Der Chor und die Musikgruppe des Kulturforums KINISIS wurden 2003 gegründet. Der Chor umfasst 30 musikbegeisterte Sängerinnen und Sänger. Ihre musikalische Ausbildung erhalten sie in den regelmäßigen Proben unter der Leitung des jungen Chorleiters Alexandros Bouras.Das Repertoire des Chors widmet sich vor allem der vertonten griechischen Lyrik in der Originalsprache (Texte der Literaturnobelpreisträger Georgios Seferis und Odysseas Elytis, von Jannis Ritsos, Konstantinos Kavafis und anderen) in Kompositionen bedeutender Komponisten Griechenlands, wie Mikis Theodorakis, Manos Chatzidakis, Jannis Markopoulos, Manos Loizos, Thanos Mikroutsikos, Linos Kokotos, Christos Leontis. Der Chor wird instrumental von der Musikgruppe sowie einzelnen Solisten des Kulturforums begleitet.
Eine Veranstaltung des Deutsch-Griechischen Kulturforums Kinisis e.V. in Zusammenarbeit mit dem Forum Sport und Kultur der Stadt Offenbach, unter der Schrimherrschaft von Oberbürgermeister Horst Schneider.
Tickets: OSG Stadtinformation Tel. 069/80 65 20 52
Info: www.kinisis.de, www.offenbach.de/kultur
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Mo., 13. Juni, 2011, 19:00 Uhr
Konzert: „
Greece
on Tour – The Spirit of Crete“ mit Michalis Tzouganakis
Ort: Thom as Cook-Bühne, Internationaler Platz, Bleiche, 61440 Oberursel (Taunus)
Der Hessentag ist nicht nur das traditionsreichste, sondern auch das größte Landesfest in Deutschland. Mehrere hunderttausend Besucher zieht der Hessentag jedes Jahr in eine andere Region des schönen Hessenlandes. In diesem Jahr präsentiert sich Hessen am Rande des Taunus, vom 10. bis 19. Juni ist das „Fest aller Hessen“ in Oberursel zu Gast. Am Hessentag 2011 nimmt auch Michalis Tzouganakis aus Griechenland teil. Michalis ist gerade zwei Jahre alt, als er die Laute seines Bruders in die Hände nahm und hat sie seitdem nie wieder losgelassen. Kniend und das Instrument mit dem Kinn gestützt, wurde die Laute (gr. Laouto) sein Lieblingsspielzeug. Verzaubert hörte er die Töne, die er durch stundenlanges Zupfen der Saiten produzierte. Heute ist Tzouganakis der beste Laoutospieler Griechenlands und hat das kretische Lied vielfältig variiert und modernisiert. Ihn live auf der Bühne zu erleben ist der absolute Wahnsinn, die Art -aber vor allem die Geschwindigkeit mit der er sein Instrument beherrscht ist genial und einzigartig.
Info: www.tzouganakis.net, www.hessentag2011.de

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Griechisch-Bayerischer Kulturtag
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So, 26. Juni 2011, 10:00 . 20:30 Uhr
7.Griechisch-Bayerischer Kulturtag
Ort: Odeonsplatz , München
Mit Musik, Tanz, griechische Spezialitäten und vielen anderen kulturellen Beiträgen feiern die Griechen in Bayern den diesjährigen Griechisch-Bayerischen Kulturtag auf dem Münchner Odeonsplatz. Bereits zum 7. Mal findet diese von Griechen und Deutschen beliebten Veranstaltung. Sie bildet den Höhepunkt einer Reihe von Kulturveranstaltungen, die ab 23. Juni in verschiedenen Orten der Stadt stattfinden. Das genaue Veranstaltungsprogramm findet man unter www.hellas-bayern.de bzw. www.pantes.de .
Veranstalter sind die Griechisch-Orthodoxe Kirchengemeinde und die griechischen Vereine in München und Umgebung. Die Einnahmen sind für die Restaurierung der Salvatorkirche und der Ausmalung der Allerheiligenkirche bestimmt. Der Kulturtage werden vom Bundesministerium des Inneren gefördert.
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THEATER |
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Di., 14. Juni 2011, 20:30 Uhr
Tanz: „Reading Tosca“- Inszenierung einer Oper als zeitgenössisches Tanzstück - Konzept/Choreographie: Toula Limnaios
Ort: Staatstheater Hannover, Opernplatz 1,Ballhaus 1, 30159 Hannover
Nach Auftritten in Bregenz, Frankfurt/ M, Nürnberg, Ecuador und Spanien, ist das gefeierte Stück, mit dem die cie. toula limnaios nun ihr neues Ensemble vorstellt, wieder in Berlin zu sehen. „reading tosca“ ist nicht die Inszenierung einer Oper, sondern eine zeitgenössische Neulesung in Bewegung und Klang. Die Choreographie vereint in einem polyphonen Tableau grausame Poesie und Zwietracht, Bilder des Schreckens und sensible Schönheit. Sie ist geprägt von der Suche nach den Feinheiten, den verborgenen Dingen, die in jedem Augenblick unterschwellig an¬wesend sind: Unruhe, Wagemut, Leidenschaft, Liebe, Besessenheit, Intrige, Manipulation, Machtmissbrauch, Verrat.
Weitere Aufführungen: 16.06.2011, Schwankhalle, 28201 Bremen
Info: Tel.: 030 440 44 292 und www.halle-tanz-berlin.de , email: ticket@halle-tanz-berlin.de
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Sa., 26. Juni 2011, 19:30 Uhr
Theateraufführung: „Ödipus auf Kolonos“ von Sophokles
Inszenierung: Peter Stein
Ort: Berliner Ensemble, Theater am Schiffbauerdamm, Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin
Ödipus, der Vatermörder, der mit seiner Mutter vier Kinder gezeugt hat, der ausgestoßene, geächtete Vagabund, kommt, von seiner Tochter Antigone geführt, nach langen Jahren büßender Wanderschaft nach Kolonos, nach Athen, wo ihm das Orakel von Delphi endlich Ruhe im Tode verheißen hat. Ihn, den letzten der großen Heroen und einzigen legitimen Herrscher Thebens, von den Göttern unwissend in seine Verbrechen Getriebenen, lieben diese grausamen Götter und verwandeln ihn mit seinem Tod in eine Schutzmacht für Athen. Fortan muss die Welt ohne die Götterähnlichen weiterleben, beherrscht von Usurpatoren (Ödipus’ Schwager Kreon) und Neulingen der Macht (sein Sohn Polyneikes). Ödipus verflucht die Herrscher seiner Vaterstadt und schenkt sich der dem Gesetz verpflichteten Stadt Athen und ihrem Herrscher Theseus, der sich anschickt, die Demokratie zu entwickeln. Diese Tragödie, mit 90 Jahren 406 v. Chr. geschrieben und erst fünf Jahre später posthum aufgeführt, ist Sophokles’ letztes Werk, mit ihr stirbt auch die attische Tragödie. (Peter Stein)
Info: www.berliner-ensemble.de
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Mo., 13. Juni 2011, 20:00 Uhr
Theateraufführung: „Antigone“ von Sophokles
Ort: Schaubühne am Lehninerplatz, Kurfürstendammdamm 153, 10709 Berlin
Im Aufeinandertreffen zweier gleichberechtigter Positionen sah Hegel das Genie der Tragödie. Sie müssen aneinander untergehen und in diesem Untergang zeigen sie die Wahrheit des menschlichen Daseins. In »Antigone« wird dieser tragische Riss als Familiengeschichte dargestellt. Die vier Kinder von Ödipus und Iokaste sind nach der Selbstentdeckung ihres Vaterbruders tief verunsichert. Sie sollen die Macht übernehmen und finden nur eine haltlose Konstruktion. Der eine Bruder soll herrschen und nach einer bemessenen Frist diese Macht an den anderen Bruder übergeben. Als die Zeit zum Wechsel kommt, will Eteokles die Macht nicht hergeben. Polyneikes verbündet sich mit fremden Herrschern, um gegen seine eigene Stadt in den Krieg zu ziehen. Der Kampf verläuft siegreich für die Verteidiger der Stadt, die beiden Brüder töten sich gegenseitig. Kreon, der neu eingesetzte Vertreter der Macht, bestimmt, dass der eine Bruder, Eteokles, beerdigt werden soll, der andere hingegen, der Angreifer Polyneikes, vor den Mauern der Stadt unbeweint verwesen muss. Die Schwestern Antigone und Ismene hören von diesem Urteil, das einen Keil in ihre Liebe und Trauer zu den Brüdern treibt. Antigone will den verstoßenen Bruder beerdigen, Ismene will keine weiteren Konflikte, die ihre Familie der Gewalt aussetzen. Antigone ist nun allein und beginnt ihren Kampf gegen die Stadt.
Weitere Termine: 14. u. 15.06, jeweils 20:00 Uhr
Info: www.schaubuehne.de

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VORTRAG
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Di., 07. Juni 2011, 20:00 Uhr
Vortrag: “Delos, die Insel des Apoll“ von Barbara Blume
Ort: Villa Post, Wehringhauser Str.38, 58089 Hagen
Delos ist heute säkularisiert, eine reine ‚Ausgrabungsinsel’ und deshalb vor allem ein „Wallfahrtsort“ für Altertumskundler und Tausende von Besuchern, die sich für einen Kultort interessieren, der vom 11. vor Chr. Jh. für fast ein Jahrtausend politisches und religiöses Zentrum der Ägäis war. Eindrucksvolle Ausgrabungen, von denen die sog. Löwenterasse sicher am bekanntesten ist, und die Exponate des liebevoll eingerichteten Museums, zu dessen Prunkstücken neben den Skulpturen die Bodenmosaike der antiken Häuser gehören, zeugen noch heute von der Bedeutung der Insel als religiösem und handelspolitischem Mittelpunkt.
Veranstaltung: Deutsch-Griechische Gesellschaft Hagen e.V
Info: Tel: 02331 51513, und email: info@dgg-hagen.de
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Do., 09. Juni 2011, 19:30 Uhr
Vortrag: “Im Reich der Sappho - eine literarisch-musikalische Wanderung durch die Insel Lesbos“ von Regina Laboch, Meckenheim/Lesbos(mit Gedichten, Texten, Bildern und Musik)
Ort: Interna tionale Begegnungsstätte, Quantiusstraße 9, 53115 Bonn
Seit vielen Jahren wandert Regina Laboch auf alten Pfaden, den Monopátia, über die Insel. In ihrem Rucksack hat sie stets Gedichtbände von Dichtern und Schriftstellern, die sich von der Insellandschaft inspirieren ließen. An besonderen Plätzen, inmitten der duftenden Kräuter, in den Olivenhainen und in den Tempelruinen, liest sie vor und berührt mit den Versen der Dichter Erinnerungen, Träume, eigene Empfindungen und hat dadurch viele Menschen zum Schreiben von Lyrik und Prosa angeregt. Ihre lyrischen Wanderungen mit Versen von Sappho und Odysséas Elýtis hat sie als Buch veröffentlicht.
Veranstalter: DEUTSCHE HELLAS-GESELLSCHAFT für kulturelle Zusammenarbeit in Europa
Info: Tel: 0228 2619707, www.deutsche-hellas-gesellschaft.de und email: info@deutsche-hellas-gesellschaft.de
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Mi, 15. Juni 2011, 19.30 Uhr
Vortrag mit Tonbeispielen: „Nicht Hildegard von Bingen sondern Kassía von Byzanz“, von Eleftheria Wollny, M.A., BonnOrt: Campus Bockenh eim, Mertonstr. 17, Hörsaal B, 60325 Frankfurt a.M.
Bislang galten die Werke von Hildegard von Bingen (1098-1179) als die frühesten überlieferten Kompositionen einer Frau. Nur wenigen Kennern war dagegen der Name Kassía (ca. 810-vor 867) ein Begriff. In Konstantinopel als Tochter aus adligem Haus geboren, schrieb die hoch gebildete Kassía (Kassianí) Schriften zu geistlichen und weltlichen Themen und komponierte Gesänge zur byzantinisch-orthodoxen Liturgie. Knapp fünfzig Hymnen werden ihr heute zugeschrieben, von denen einige nach wie vor in der griechisch-orthodoxen Kirche in Gebrauch sind, wo sie auch als Heilige (Heiligenfest 7. September) verehrt wird. Ihr berühmtestes Gedicht, das nach ihr genannte „Tropárion der Kassianí“ wird in der Vesper am Dienstag der Karwoche gesungen. Der Vortrag will Einblick in das Leben und Werk der ersten europäischen Komponistin des Mittelalters geben
Veranstalter: Deutsch-Griechische Gesellschaft Frankfurt e.V. in Zusammenarbeit mit dem institut für klassische Philologie der Universität Frankfurt.
Info: dgg_ffm@yahoo.de
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Μο., 20. Juni 2011, 19:00 Uhr
Vortrag: “Operation Merkur - Die Eroberung Kretas durch deutsche Fallschirmjäger 1941“ von Prof. Dr. Heinz A. Richter, Mannheim
Ort: Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, Hörsaal 2091/2092, 1. Etage (neben dem Winckelmann-Institut), 100 99 Berlin
Die Luftlandeschlacht um Kreta, auch Unternehmen Merkur, war eine Schlacht im Zweiten Weltkrieg und zugleich die erste große Luftlandeoperation der Geschichte. Nach der Einnahme Griechenlands im Verlauf des Balkanfeldzuges 1941 wurde das von alliierten Truppen verteidigte Kreta durch die deutsche Wehrmacht erobert und blieb bis 1945 besetzt.
Veranstalter: Deutsch - Griechische Gesellschaft Berlin e.V.
Info: Tel.: 030 20932267 und email: veit.stürmer@culture.hu-berlin.de

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Μi., 22. Juni 2011, 18:00 Uhr
Vortrag: “ Sprache und Denken. Zu Derridas Deutung des platonischen Dialogs Phaidros“ von Prof. Dr. Gerhard Poppenberg (Universität Heidelberg)
Ort: Sitzun gsraum im Institut für Philosophie, Freie Universität Berlin, Habelschwerdter Allee 30, 14195 Berlin
Der Phaidros gehört zu den platonischen Dialogen und schildert einen Dialog zwischen Sokrates und Phaidros. Er entstand um 370 v. Chr. oder 360 v. Chr. und gehört zusammen mit den Dialogen Parmenides, Philebos und dem Symposion zur dritten Tetralogie der platonischen Werke. Wichtig für ein Verständnis des Werkes ist das Wissen um die Verwobenheit der mündlichen Überlieferung von philosophischen Gesprächen der historischen Figur des Sokrates, der es selbst abgelehnt hatte, seine Philosophie aufzuschreiben, mit den philosophischen Werken seines Schülers Platon. Für die Dekonstruktion Derridas, des französischen Philosophen, in seinem Werk "Platons Pharmazie", kommt dem Phaidros, insbesondere dem Theut-Mythos, eine zentrale Rolle zu.
Info: www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de
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Di., 28. Juni 2011, 19:00 Uhr
Vortrag: “ „Die Besonderheiten der jüdischen Gemeinde von Thessaloniki“ von Prof. Rena Molho (Thessaloniki)
Ort: Geisteswissenschaftliche Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas (GWZO) an der Universität Leipzig, Specks Hof, Eingang A, 4. Etage Reichst r. 4-6, 04109 Leipzig
Thessaloniki war noch vor hundert Jahren eine hauptsächlich von jüdischem Leben geprägte Stadt. Auswanderungsbewegungen und Deportationen während des Zweiten Weltkrieges beendeten dieses Kapitel der Stadtgeschichte. Bis zum Zweiten Weltkrieg hatte die Stadt eine bedeutende jüdische Bevölkerung von etwa 56.000 Personen, die hauptsächlich von den im 15. Jahrhundert aus der Iberischen Halbinsel vertriebenen sephardischen Juden abstammte (Alhambra-Edikt).
Veranstaltung: Deutsch-Griechische Gesellschaft "Griechen-Haus Leipzig" e. V.
Info: Tel. und Fax: 0341/ 94 176 92, www.griechenhausleipzig.net und email: novotny@uni-leipzig.de

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Do., 30. Juni 2011, 20:15 Uhr
Vortrag: “ "Zypern und die beiden deutschen Staaten – Klassenkampf im östlichen Mittelmeer" von Thorsten Kruse, M.A. (Universität Münster)
Ort: Semin arraum im Hofgebäude, Schlaunstr. 2 (Zugang von der Rosenstrasse), 48143 Münster
Nachdem Zypern 1960 seine Unabhängigkeit erlangt hatte, begann zwischen der Insel und den beiden deutschen Staaten ein Wettstreit, bei dem es BRD und DDR darum ging, den jeweils anderen auszustechen und bei dem Zypern versuchte, sich möglichst einflussreich zu positionieren. Die hierbei angewandten Strategien wird der Politikwissenschaftler Thorsten Kruse in seinem Vortrag einer genaueren Analyse unterziehen.
Veranstaltung: Institut für Interdisziplinäre Zypern- Studien, Universität Münster
Info: Tel: 0251 8329850, www.uni-muenster.de/Ζyperninstitut, email: zypern@uni-muenster.de

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VORANKÜNDIGUNG
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2. Juli 2011

„Hommage an Melina Mercouri“
Ludwigshafener Kultursommerfest 2011
67059 Ludwigshafen
www.orpheus-MRN.eu
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