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AUSSTELLUNGEN SEPTEMBER 2010 |

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bis zum 3. Oktober 2010
Sonderausstellung "Bunte Götter - Die Farbigkeit antiker Skulptur" der Antikensammlung im Pergamonmuseum
Ort: Pergamonmuseum, Am Kupfergraben 5, 10178 Berlin Mitte
Öffnungszeiten : Mo-So 10:00-18:00, Do 10:00-22:00
Die Ausstellung "Bunte Götter - Die Farbigkeit antiker Skulptur" der Antikensammlung im Pergamonmuseum (13. Juli bis 3. Oktober 2010) präsentiert Ergebnisse langjähriger Forschungen zum Farbauftrag antiker Bildwerke. Neben Originalen aus den eigenen Beständen werden größengetreue Modelle weiterer Skulpturen mit rekonstruierter Bemalung gezeigt, um eine Vorstellung von dem farbenprächtigen Bild antiker Städte und Heiligtümer zu vermitteln. Die 2003 in München initiierte und über die Jahre in zahlreichen Stationen im In- und Ausland weiter bereicherte Ausstellung wird nun in einer der weltweit bedeutendsten Sammlungen antiker Bilderwerke, jener der Antikensammlung im Pergamonmuseum gezeigt. Eine interessante Besonderheit der Berliner Präsentation ist die Gegenüberstellung der hochberühmten "Berliner Göttin", einer Statue des 6. Jhs. v. Chr., mit der farbigen Rekonstruktion eines fast zeitgleich entstandenen Standbildes, der "Phrasikleia" des Athener Nationalmuseums. Beide Skulpturen zeigen reiche Reste einer flächigen Bemalung und bieten ein anschauliches Bild der archaischen Skulptur in allen gestalterischen Details. Info: www.smb.museum.de
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Bis zum 3. Oktober 2010
Ausstellung: "Afghanistan. Gerettete Schätze -Die Sammlung des Nationalmuseums in Kabul"
Ort: Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Museumsmeile Bonn, Friedrich-Ebert-Allee 4, 53113 Bonn
Öffnungszeiten Mo: geschlossen, Di. + Mi. 10.00-21.00 Uhr, Do.-So.: 10.00-19.00 Uhr , Eintritt: 8/ 5 Euro
Erstmals in Deutschland präsentiert die Kunst- und Ausstellungshalle den legendären Nationalschatz Afghanistans, der wie durch ein Wunder Jahre des Bürgerkriegs und der Zerstörung überdauerte. Afghanistan ist ein Land mit einer reichen Zivilisation, die von der Bronzezeit über die griechisch-baktrische, kushanische und hephtalitische Epoche bis in das islamische Zeitalter reicht. An den Handelswegen zwischen Ost und West gelegen, war das Land ein wichtiger Kreuzungspunkt der Zivilisationen in Zentralasien. Dieser Schmelztiegel der Kulturen wird anschaulich angesichts der zahlreichen archäologischen Funde. Die Ausstellung präsentiert 230 Objekte aus vier archäologischen Ausgrabungsstätten des Landes. Beginnend mit der bronzezeitlichen Ausgrabungsstätte Tepe Fullol im antiken Baktrien (ca. 2000 v. Chr.) folgt Ai Khanum, eine von Alexander dem Großen gegründete Stadt, die Zeugnis von den griechisch-hellenistischen Einflüssen am Rande der Steppe ablegt (4.–2. Jh. v. Chr.). Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die einzigartigen Goldfunde aus den sechs Gräbern des 1. Jahrhunderts n. Chr. in Tillya Tepe, die 1979 von einem sowjetischen Archäologenteam ausgegraben wurden. Den Abschluss der Ausstellung bilden die großartigen Funde von Begram. Die elfenbeinernen Möbelbeschläge aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. zeugen vom indischen Einfluss in dieser Region.
Info: www.bundeskunsthalle.de |

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bis zum 13. Juni 2011
Ausstellung „Die Rückkehr der Götter. Berlins verborgener Olymp in Mannheim“
Ort: Reiss-Engelhorn-Museen, D5 Museum Weltkulturen, 68159 Mannheim
Öffnungszeiten: DI-SO 11:00-18:00 Uhr, MO geschlossen, an Feiertagen 11:00-18:00 Uhr geöffnet
Ab dem 13. Juni 2010 sind die Götter zu Gast in Mannheim. Die Reiss-Engelhorn-Museen geben einen umfassenden Einblick in die bunte Götterwelt der antiken Griechen und Römer. Die Ausstellung "Die Rückkehr der Götter. Berlins verborgener Olymp in Mannheim" zeigt einmalige, bis vor kurzem völlig unbekannte Schätze aus der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berli
n.
Diese haben eine wechselvolle Geschichte: Teilweise handelt es sich um "kriegsbedingt verlagerte Kulturgüter", die erst 1958 von der Sowjetunion an die DDR zurückgegeben wurde
n.
Danach schlummerten sie weitere fünf Jahrzehnte in Depots und waren für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Jetzt erstrahlen die herausragenden Kunstwerke nach aufwändiger Restaurierung wieder im alten Glanz. Nachdem sie Besucher in São Paolo und Berlin begeistert haben, sind sie ab Juni 2010 in Mannheim zu sehe
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Die Ausstellung wird in Kooperation mit der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz präsentiert.
Info: www.goetter-2010.de, www.rem-mannheim.de
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Bis zum 30. Dezember 2010
Fotografieausstellung: ‚Am Fusse der Akropolis‚ -Historisches Griechenland in der Reisefotografie des 19. Jahrhunderts
• Ort: Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim, Museum Zeughaus C 5 , 68159 Mannheim
Öffnungszeiten : Di – So 11 - 18 Uhr
Anlässlich der internationalen Sonderausstellung der Reiss-Engelhorn-Museen "Alexander der Große und die Öffnung der Welt"‚(03.10.2009 - 21.02.2010) zeigt das Forum Internationale Photographie bis zum 30. Dezember 2010 Reisefotografien des 19. Jahrhunderts aus den Beständen der Geschwister Reiß-Sammlung. Sie spiegeln eindrucksvoll das Bild des historischen Griechenlands wider. Das antike Griechenland gilt als Wiege Europas. Die zivilisatorischen Leistungen auf dem Gebiet der Philosophie, Naturwissenschaften, Geschichtsschreibung, Kunst, Architektur und Literatur waren insgesamt prägend für die europäische Kultur. Im 19. Jahrhundert entbrannte eine solche Sehnsucht gegenüber Griechenland, dass bald ein großer Strom von Touristen ins Land kam. Das gut betuchte europäische Bürgerturm unternahm damals seine "Grand Tour", die traditionelle Welt- und Bildungsreise, die nun auch nach Griechenland führte. Führende Landschaftsfotografen gründeten dort ihre Ateliers, die zu einem florierenden Geschäft wurden. Die Ausstellung zeigt etwa 40 ausgewählte Fotografien von Sehenswürdigkeiten, darunter ein über 2 Meter langes Panorama der Akropolis mit seiner Umgebung,Tempelanlagen, Monumente und Porträts von Menschen in ihrer typischen Landestracht. Zu den berühmten Reisefotografen jener Zeit gehörten Dimitrios Konstantinou und James Robertson. In den Fotografien wird Hellas Licht eingefangen und die Aufnahmen wirken für den heutigen Betrachter wie der Blick in eine untergegangene Zeit - rätselhaft und mythisch.
Info: www.rem-mannheim.de
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Bis zum 12. September 2010
Ausstellung: “Zypern- Insel der Aphrodite”
Ort: Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim, Am Steine 1-2, 31134 Hildesheim
Öffnungszeiten: Di bis So: 10 - 18 Uhr
Zypern, der sagenhafte Geburtsort der griechischen Göttin Aphrodite, blickt dank seiner geografisch zentralen Lage im östlichen Mittelmeer zwischen Europa, Asien und Afrika auf eine turbulente, rund 10.000-jährige Geschichte zurück. Als Knotenpunkt zwischen Orient und Okzident und wegen seiner Rohstoffe zog die Insel stets zahlreiche Siedler und Eroberer an: Schon Ägypter, Perser, Phönizier und Griechen hinterließen ihre Spuren. Bereichert durch lokale Elemente, entwickelte sich eine multikulturelle Gesellschaft, deren archäologischen Zeugnisse eine faszinierende Geschichte von der Entstehung der europäischen Kulturen erzählen. Pünktlich zum 50. Jahrestag der Gründung der Republik Zypern ist es dem Roemer- und Pelizaeus-Museum gelungen, erstmals über 200 herausragende Exponate aus zyprischen und anderen europäischen Museen - darunter dem Pariser Louvre - zu einer exklusiven Schau zusammenzutragen. Sonderausstellung unter der Schirmherrschaft des Präsidenten der Republik Zypern.
Austellungsdauer: 13.3. - 12. 9. 2010
Info: Tel. 0 51 21 93 69 - 0 , E-mail: info@rpmuseum.de |

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Do., 2. September 2010, 19:00 Uhr
Ausstellungseröffnung: „Günter Rössler- Balkanbilder: Fotografien aus Griechenland, Rumänien, Bulgarien und Albanien”
Ort: Westphalsches Haus Markkleeberg, Dölitzer Str. 12, 04277 Leipzig
Öffnungszeiten: Di und Do 10–17 Uhr / Mi 10–16 Uhr
Der Name Günter Rössler ist mit der Aktfotografie verbunde
n.
Weniger bekannt sind seine Reportagebilder, wie jene, die in den 1960er Jahren auf verschiedenen Balkanreisen entstande
n.
Sie sind nun erstmalig in einer eigenen Schau zu sehen – eine Hommage an den in Markkleeberg lebenden Künstler zu seinem 85. Geburtstag.
Ausstellungsdauer: bis zum 10. Oktober 2010
Veranstalter: Stadt Markkleeberg und Deutsch-Griechische Gesellschaft „Griechen-Haus Leipzig“ e.V.Gefördert durch: Kulturraum Leipziger Raum
Info: Tel. 0341 97 37 704 und www.griechenhausleipzig.net |

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Fr, 3. September 2010, 20:00 Uhr
Ausstellungseröffnung: „Schwimmer“, Ester Fabregat
Ort: „Galerie Wedding – Kunst & Interkultur“, Altes Rathaus Wedding, Müllerstraße 146/147, 13353 Berlin
Ausstellung vom 04.09.10 – 22.09.10 / Öffnungszeiten: Di. – Sa.: 12.00 – 18.00 Uhr
Kurator: Pantelis Sabaliotis
"Schwimmer" ist die erste Einzelausstellung in Berlin der spanischen Künstlerin Ester Fabregat und umfasst die wichtigsten Arbeiten der letzten zehn Jahre. Die Windobjekte, die stofflichen Skulpturen der Künstlerin, die einen Großteil ihrer Arbeit ausmachen, sind als Larven zu verstehen, als zweite Haut. Oder - in Form einer Art Prothese - als Möglichkeit, den eigenen Körper zu verändern, ihm eine andere Daseinsform oder Sexualität zu geben und sich eine neue Identität zu schaffe
n"...
Die Ausstellung mit Dokumentationscharakter in der Galerie Wedding steht in Zusammenhang mit der für Ende September geplanten Realisierung eines Kunst-am-Bau-Projektes für die gegenüberliegende Schiller-Bibliothek.
Info: www.galeriewedding.de

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Sa, 4.September 2010, 20:30 Uhr
Ausstellungseröffnung: "Der Seher": von Gernot Petzold – Fotos & Lyrik
Ort: Galerie Terzo Mondo, Grohlmannstr. 28, 10623 Berlin
Täglich 18:30 – 22:30 Uhr u.n.V.
Dauer der Ausstellung: 4. September bis 3. Oktober 2010.
„Aus Bewunderung und tiefem Nachempfinden das große griecheneinigende Werk,Homers spannende "Ilias", in einer Nacherzählung, einem Prosagedicht, begleitet von Fotografien aus der Antike. Ist das nur schöner Schein oder ist da mehr als eine uralte Geschichte, einem ersten Werk in der Literaturgeschichte, in dem, wie auch an anderer Stelle aus dem antiken Griechenland, wie aus dem Nichts gleich Gewaltiges da ist? Wenn denn, wie der Althistoriker Finlay schreibt, die "Ilias" ein Werk ohne Ethik und Moral ist, der Stärkere siegt und dafür keine Rechtfertigung, braucht, ist das heute nicht mehr möglich, mit UNO, Genfer Konventionen und dem Roten Kreuz? …“Wie war das aber mit Hitler und Stalin, haben die nicht eventuell noch einen oben drauf gesetzt? Bleibt es bei der Menschennatur, jetzt nur mit ein bisschen Tünche drüber?
Gernot Petzold (68) Autor, Fotograf, Ingenieur. Ausstellungen in Museen, Galerien, Kulturinstituten, Kirchen, öffentlichen Räumen. Veröffentlichungen in Anthologien. Petzold reist gerne und setzt sich mit der Welt photographisch-literarisch auseinander, bringt mit Lust eigene Lyrik und Fotografie zusammen.
Info: www.terzomondo.de,
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MUSIK |

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Sa, 4. September 2010, 20:00 Uhr
"Ein Leben für die Freiheit" Hommage an Mikis Theodorakis zu seinem 85. Geburtstag
Rezitation Rolf Becker, Gesang Julia Schilinski, Klavier und Konzeption Gerhard Folkerts
Ort: Ev.-Reformierte Kirche Münzenberg/Gambach, Kirchgasse 2, 35516 Münzenberg
Gerhard Folkerts komponierte Liederzyklen für verschiedene literarische Programme sowie Klavier- und Kammermusik. Das Repertoire seiner Klavierabende umfasst Werke von Bach bis Bartok, Chopin bis Theodorakis und eigene Kompositione
n.
Folkerts ist persönlich bekannt mit Mikis Theodorakis und studiert seit einigen Jahren intensiv das Werk und die Biografie des großen Grieche
n.
Julia Schilinski lebt als Musikerin und Sängerin in Hamburg, vorher in Portugal und Italie
n.
Ihr klassisches Repertoire umfasst ein breites Spektrum aus Opern, Requien und Messe
n.
Ihre Auftritte im «Canto General» brachte ihr große Beliebtheit beim Publikum. Ihre CDs enthalten eigene Kompositionen mit jazzigem Einfluss und portugiesischem Fado. Rolf Becker ist gefragter Theaterschauspieler in Deutschland. In mehreren Rollen war er Ensemblemitglied des Deutschen Schauspielhauses und des Thalia-Theaters in Hamburg. Sieben Jahre feierte ihn die Hansestadt als «Hamburger Jedermann». Seit mehr als zehn Jahren ist er Sprecher der Neruda- Texte in den Hamburger Großveranstaltungen des «Canto General» von Mikis Theodorakis. Becker ist Darsteller in Kino- und TV-Filmen und besetzt zurzeit eine Rolle in der Fernsehserie «In aller Freundschaft» (Sachsenklinik).
Karten: 16/- Euro an der Abendkasse (ab 19.00 Uhr) - telefonische Bestellungen: Uwe Müller, Tel.: 060041390 |

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So, 12. September 2010 ( im Anschluss an eine Podiumsdiskussion um 15.00 Uhr)
Konzert mit Liedern von Mikis Theodorakis mit Gina Pietsch, Uwe Streibel und Kostas Papanastasiou
im Rahmen des „Tages der Erinnerung und Mahnung“
Ort: Zwischen Dom und Nationalgalerie, Am Lustgarten, 10178 Berlin
Der Tag der Erinnerung und Mahnung gehört nunmehr seit 20 Jahren zu den größten antifaschistischen Veranstaltungen in Berlin, die das Gedenken an die Opfer des Nazi-Regimes und die Auseinandersetzung mit Rassismus und Neonazismus in der Gegenwart verbinde
n.
Beginnen wird der diesjährige Tag der Mahnung um 11 Uhr mit einer Kundgebung an dem inzwischen privatisierten Gebäude des früheren Reichskriegsgerichts. Es schließt sich ein Fahrradkorso an, der an Orten von Verfolgung und Widerstand entlang führt und auf dem Bebelplatz endet. Dort finden von 13 bis 18 Uhr Gespräche mit Zeitzeugen, die in den Armeen der Antihitlerkoalition gekämpft haben und eine Diskussion zu den "Asozialen" und "Marginalisierten" statt; eine Podiumsdiskussion "Kippt Europa nach rechts?" mit ReferentInnnen aus Budapest, Paris und Moskau setzt sich damit auseinander, inwieweit die Neonaziszene nicht nur ein deutsches, sondern ein europäisches Problem geworden ist.
Info: www.tag-der-mahnung.de

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Mi, 15. September 2010, 19:00 Uhr
Konzert :To kapnismeno tsoukali - Der schwarze Tiegel, in memoriam Jannis Ritsos mit Peter Sturm alias Petros Fourtounas
Ort: Auslandsgesellschaft Nordrhein-Westfalen, Steinstr. 48, 44147 Dortmund, Telefon: 0231 83800-15
Jannis Ritsos (1909-1990) war einer der bedeutendsten Dichter des neueren Griechenlands. Wie seine Freunde und Dichterkollegen Pablo Neruda und Nazim Hikmet stellte er seine ganze Sprachgewalt jenen an die Seite, die für Freiheit und Menschlichkeit kämpfen. Von 1946 bis 1952 war er deshalb in einem Konzentrationslager für politische Häftlinge inhaftiert. Aus diesen Erfahrungen kommen die Bilder und Worte für das kleine Epos "Der schwarze Tiegel".
Das Epos wird wechselweise in Griechisch und Deutsch szenisch vorgetragen. Sturm singt dazu 10 Lieder (Texte aus diesem Epos) zur Gitarre. Dauer: ca. 70 Min.
Seit 35 Jahren tritt der in Dortmund lebende Musiker und Schauspieler P.S. (bei den meisten Griechen unter seinem Pseudonym Petros Fourtounas bekannt) mit Liedern verschiedener Komponisten Griechenlands auf.
Veranstalter :Auslandsgesellschaft Nordrhein-Westfalen
Info: www.auslandsgesellschaft.de
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Sa, 18. September 2010, 17:00 Uhr
Konzert des Ensemble intercontemporain (u. a. mit Dimitri Vassilakis Klavier) unter Leitung von Susanna Mälkki mit Werken von Pierre Boulez im Rahmen des Musikfest Berlin 2010
Ort : Kammermusiksaal der Philharmonie, Herbert-von-Karajan-Str. 1, 10785 Berlin
Boulez’ Instrument war das Klavier, von Jugend an. Es blieb für ihn in mancher Hinsicht, was es im 19. Jahrhundert war: das Pionierinstrument. Mit ihm erprobte er, was er später in orchestrale Dimensionen projizierte. Die Notations und ihre Aus- und Einarbeitungen geben dafür ein Beispiel von vielen. Sur Incises, ein Werk von gut 35 Minuten Dauer, ging aus dem vergleichsweise kurzen Klavierstück Incises hervor. Mit der Übertragung auf ein ganzes Ensemble verband sich für Boulez zwingend eine Vergrößerung der Form, mit der Weitung des Raums eine Weitung der Zeit. Aus dem Klangbild des Solostücks entstanden Variationen und Reflexionen über den Klavierklang, an denen Harfen und Schlagzeug beteiligt wurden.
Der 1967 geborene Pianist Dimitri Vassilakis begann mit sieben Jahren in seiner Heimatstadt Athen mit dem Klavierspiel. Er studierte am Pariser Conservatoire unter anderem bei Gérard Frémy und György Sebök. 1992 wurde Dimitri Vassilakis Pianist des Ensemble Intercontemporain.
Info: www.berlinerfestspiele.de; www.ensembleinter.com
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So, 19. September 2010, 11:00 Uhr
Konzert des Ensemble intercontemporain (u. a. mit Dimitri Vassilakis Klavier) unter Leitung von François-Xavier Roth mit Werken von Pierre Boulez - im Rahmen des Musikfest Berlin 2010
Ort : Kammermusiksaal der Philharmonie, Herbert-von-Karajan-Str. 1, 10785 Berlin
Komponieren bedeutet, so Pierre Boulez, immer auch Forschungsarbeit, und konzentriertes Hören vollzieht sich stets auch als Ersehnen und Ordnen von Überraschungen. In der Polarität von Komponist und Hörer übernehmen bisweilen die Mittler, die Interpreten, eine Schlüsselrolle. Ihre Stunde kommt, wenn ein Werk seine historische Existenz antritt; sie tragen seine Wirkungsgeschichte. Boulez’ Zweite Sonate und sein Marteau sans maître sind mehr als fünfzig bzw. sechzig Jahre alt, so alt wie zur Entstehungszeit der Zweiten Sonate Brahms’ Vierte Symphonie. Für die Wahrnehmung und Wertschätzung der Werke spielen die Polemiken der Entstehungszeit keine Rolle mehr. Die Freiheit des Interpreten kann ihre innere Vielfalt unterschiedlich akzentuieren, kann Eigenheiten herausheben, die bei den ersten Aufführungen im Hintergrund blieben, zum Beispiel eine Gestik, welche die Tradition, aus der sie stammt, zugleich beschwört und bricht, oder Schlusswirkungen, die angesteuert, widerrufen, überspielt oder zu Signalen für einen Neuansatz werden.
Info: www.berlinerfestspiele.de; www.ensembleinter.com
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Mo, 27. September 2010, 20.00 Uhr
Konzert: Leonidas Kavakos Violine / Enrico Pace Klavier
Schumann: Violinsonate Nr. 1 a-Moll op. 105 / Szymanowski: Sonate d-Moll op. 9 / Szymanowski: Mythos op. 30 Nr. 1/ Schubert: Fantasie C-Dur op. 159 D 934
Ort : Kammermusiksaal der Philharmonie, Herbert-von-Karajan-Str. 1, 10785 Berlin
Leonidas Kavakos gehört zu den absoluten Ausnahmekönnern seines Faches. „Der griechische Wundergeiger“, so schrieb der Tagesspiegel zuletzt, „verfügt über den vielleicht schönsten Ton, der sich auf dem Instrument hervorbringen lässt.“ In der Saison 2009/10 war Kavakos in Berlin bei den Philharmonikern und beim DSO zu Gast, jetzt ist er zum ersten Mal in der Philharmonie mit einem Soloabend zu erlebe
n.
Neben Schumann und Schubert stehen Werke des wunderbaren polnischen Impressionisten Szymanowski auf dem Programm.
Karten: 50 / 45 / 40 / 30 / 20 Euro
Kartenreservierung unter 030/826 4727 oder im Internet unter www.musikadler.de |

MITTELMEER-BIENNALE-KÖLN

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19. August 2010 bis 15. September 2010
Veranstaltungsorte in Köln: Rathaus der Stadt Köln - Spanischer Bau, Rathausplatz, 50667 Köln / Freiluftkino "Odonien", Hornstr. 85, 50823 Köln / Bürgerhaus Stollwerck, Dreikönigenstr. 24, 50678 Köln / StaTTmuseum, Gustavstr. 11, 50937 Köln-Sülz / Museum für verwandte Kunst, Genter Strasse 6, 50672 Köln / Hotel Barcelo Cologne City Center, Habsburgerring 9-13 (Rudolfplatz), 50674 Köln
Die Mittelmeer-Biennale ist eine Veranstaltungsreihe mit Kunst aus Köln und den Partnerstädten rund ums Mittelmeer. Der Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf Film und bildender Kunst. An dem vielfältigen Programm beteiligen sich Gastkünstlerinnen und Gastkünstler aus Istanbul, Thessaloniki, Tunis, Barcelona, Turin und Rom. Hinzu kommen Kunstschaffende aus Tel Aviv, Bethlehem sowie deutsche und ausländische Kolleginnen und Kollegen aus Aachen, Bonn und Köl
n.
Leitmotiv ist der antike Sisyphos-Mythos, der zu unseren geistig-kulturellen Urbildern und bis heute zur Bildtradition in der europäischen Kunstgeschichte gehört. Die Veranstaltungsreihe soll die Vernetzung zwischen den Künstlergruppen und künstlerischen Initiativen aus Kölns Partnerstädten und auch anderen Regionen im Ausland förder
n.
Die teilnehmenden griechischen Künstler sind Georgos Tsakiris - Installation, Katerina Velliou, Thessaloniki, Videoinstallation/workshop Film - Vassiliea Stylianidou, Musik.
Info : www.mittelmeer-biennale-koeln.de , www.stadt-koeln.de |

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| FILM |

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Mi., 8. September 2010, 19:30 Uhr
Filmvorführung: "MY BIG FAT GREEK SUMMER" Originaltitel „My Life in Ruins“
Ort: Griechische Arbeitergemeinde (Koinotita), Kaiserstr.16, 53173 Leverkusen-Wiesdorf
Die Hauptrollen spielen Nia Vardalos und Richard Dreyfuss. Eine buntgemischte Gruppe von reiselustigen Urlaubern unternimmt eine Besichtigungstour durch die archäologischen Ruinen Griechenlands. Die frustrierte Reiseleiterin Georgia – eine amerikanisch-griechische Geschichtsprofessorin – nimmt sich vor, dass dies ihr letzter Job als Tourguide ist. Jedes Mal ist es das Gleiche mit den verrückten Touristen, die einen zum Wahnsinn treiben, und jedes Mal tritt Georgia bei ihren Reisen von einem Fettnäpfchen ins nächste. Auf ihrem vermeintlichen letzten Ausflug geht wie immer alles schief...
Info: http://www.terpsichori.de
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TANZ |

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So, 5. September 2010, 15:00 Uhr
Tanzworkshop „Griechische Tänze“ der Gruppe Kalamatianos der Initiative Hellas
im Rahmen der Kemnade International 2010 – Festival der Weltkulturen
Ort: Zeche Gibraltar, "Seeterasse" Kemnade, Oveneystr. 69, 44797 Bochum
Vom 3. bis zum 5. September findet rund um den Kemnader See in Bochum das Festival „3 Ufer | 1 Fest Kemnade International 2010“ statt. Am 5. September gibt es ab 14:00 Kulturprogramm in Oveney, auf der „Bochumer Seite des Sees“ und ab 15:00 einen Tanzworkshop unter dem Motto "Griechische Tänze". Im Jahr der europäischen Kulturhauptstadt 2010 gibt es unter dem Motto 3 Ufer | 1 Fest eine Sonderedition des Festivals Kemnade International. Die gemeinsamen Anstrengungen von öffentlichen und privaten Partnern haben ermöglicht, dass eine der ältesten interkulturellen Veranstaltungen in Nordrhein-Westfalen zunächst erhalten bleibt und vom 03. - 05. September 2010 an drei verschiedenen Standorten einem breiten Publikum präsentiert werden kann. Die Veranstaltergemeinschaft von 3 Ufer | 1 Fest - der Ennepe-Ruhr-Kreis, die Städte Hattingen und Witten sowie der Bahnhof Langendreer in Kooperation mit der Stadt Bochum - wird ein abwechslungsreiches Programm aus Musik, Literatur, Kabarett, Kindertheater, Politik und Information, internationaler Gastronomie, Ausstellungen sowie einer Podiumsdiskussion präsentieren.
Der Eintritt ist am 4. und 5. September frei. Info: www.kemnade-international.de |

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Sa, 11. September 2010, 19:30 Uhr
"Ein Meer - Drei Kontinente. Eine Tanzreise durch das Mittelmeer" mit Anna Armenini und Felix Alexander Gey / Fest im Rahmen der Interkulturellen Wochen
Ort: Großer Saal des Jugend- und Kulturzentrum mon ami, Goetheplatz 11, 99423 Weimar
Das Mittelmeer verbindet drei Kontinente, viele Kulturen, Geschichten und Religione
n.
Tanzkulturen fließen ineinander und gehen faszinierende Verbindungen ei
n.
Die tänzerischen Darbietungen von Anna Armenini spiegeln diese Vielfalt wieder. Uralte kleinasiatische, rituell anmutende Tanzbewegungen, körperbetonte rhythmische Tänze aus dem Maghreb bis hin zu den feurigen Flamencotänzen Spaniens. Anna Armenini - Tanzpädagogin und Choreographi
n.
Ausbildung in Athen, in der Akademie Remscheid und Tübingen (Tanztherapie). Spezialgebiete Tanztheater, Flamenco und Griechischer Tanz.
Felix Alexander Gey - Tanzmeister für Folkloretänze. Ausbildung durch das Bezirkskabinett für Kulturarbeit in Leipzig. Er spielt Cajon und Bandoneo
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Eine Veranstaltung der Ausländerbeauftragten der Stadt Weimar in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Griechischen Gesellschaft Weimar.
Info: http://www.dgg-weimar.de/
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LESUNG |

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Mi, 1.September 2010, 19:00 Uhr
Lesung: Hartmut Barth-Engelbart liest Gedichte von Mikis Theodorakis, mit musikalischer Untermalung
Ort DGB-Jugendheim, Am Freiheitsplatz 6, 63450 Hanau
Im Rahmen der Theodorakis Woche, veranstaltet von dem KulturForum Hanau

Zum Weltfriedenstag liest Hartmut Barth-Engelbartpassende Gedichte aus dem Theodorakis- Gedichtband „In den paradiesischen Gärten meines Schädels“. Außerdem liest er Gedichte von Giannis Ritsos, Titos Patrikios, Nazim Hikmet, Mahmoud Darwish und HaBe. Sabine Kühnrich und Ludwig Streng von Quijote werden die Lesung musikalisch untermauern. Unterstützer dieser Veranstaltung am Weltfriedenstag sind: DGB-Südosthessen, Johanneskirche Hanau
Info: www.kulturforum-zusammen.de

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Di, 21. September 2010, 21:00 Uhr
Takis Theodoropoulos über die griechischen Mythen am Schwarzen Meer / Zehntes internationales Literaturfestival Berlin Ort: Collegicum hungaricum, Dorotheenstraße 12, 10117 Berlin
Der bekannte griechische Schriftsteller und Journalist Takis Theodoropoulos hat sich in seinem Werk mit dem Einfluss der antiken Literatur auf die moderne Zivilisation beschäftigt. In seinem Essay für den Sammelband »Odessa Transfer« folgt er der Spur von Korinth nach Kolchis und erzählt die älteste Geschichte vom Schwarzen Meer noch einmal neu − die Argonautensage. Moderation: Michaela Prinzinger; Sprecher: Felix Römer
Preis: 6 Euro (ermäßigt: 5 Euro; Schüler: 4 Euro).
Info: www.literaturfestival.com
Karten: www.berlinerfestspiele.de Tel.: 030 - 254 89 100; tickets@hkw.de, Tel.: +49 - (0)30 – 39 78 7175
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Di, 21. September 2010, 19:00 Uhr
Lesung "Das Kaffeeorakel von Hellas - Abenteuer, Alltag und Krise in Griechenland" von Andreas Deffner, Rediroma Verlag
Ort: Griechische Kulturstiftung Berlin, Wittenbergplatz 3A, 10789 Berlin
Andreas Dffner: "Endlich habe ich mein langersehntes Griechenlandbuch geschriebe
n.
Herausgekommen ist kein gewöhnlicher Reiseführer, sondern vielmehr ein spannendes Panoptikum des Lebens in Hellas. Mit meinen Spaziergangspartnern bin ich durch ihr Alltagsleben gegangen, habe ich abenteuerliche Wanderungen absolviert oder Gespräche im Kafeneion über die Wirtschaftskrise geführt. Mit dabei: RTL-Star Susan Sideropoulos und Tagesschau-Sprecherin Linda Zervakis, Rinderzüchter Makis und Tavernenwirt Perikles, Winzer Sophokles und Dichter Jannis, Unterwasserfotografin Sue Papadakos und Marineoffizier Adonis, und viele andere mehr. Lesen oder Mitgehen - Es lohnt sich!"
Andreas Deffner (36), geb. in Gladbeck, im Ruhrgebiet, hat lange Zeit im Rheinland gelebt und wohnt heute mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen in Potsdam. Seine "Zweite Heimat" aber ist Griechenland. Wann immer er Zeit hat, fährt er "nach Hause", nach Tolo. In dem kleinen Fischerdorf auf dem Peloponnes fühlt er sich ebenso heimisch wie in Potsdam, Gladbeck oder Berli
n.
Und "Oma Vangelio" hat immer gesagt: "Junge, du bist in Tolo groß geworde
n.
"
Weitere Termine:
Do, 23. September 2010, 19:00 Uhr
Gemeinsame Lesung in München mit Stella Bettermann ("Ich trink Ouzo, was trinkst du so?") - Ort: Griechisch-Orthodoxe Kirche "Allerheiligen", Ungererstraße 131, (U6-Nordfriedhof), 80805 München
Veranstalter: EL Politismos LTD
Fr, 24. September 2010, 19:00 Uhr
Ort: Restaurant Theater Friedenau, Rotenbergstraße 127, 70190 Stuttgart
Veranstalter: EL Politismos LTD
Info: www.abenteuer-griechenland.eu, www.griechische-kultur.eu |

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50jähriges Jubiläum |

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Sa, 18. September 2010, 11:00 Uhr
"Vom Gastarbeiter zum Gastgeber"
Jubiläumsveranstaltung „50 Jahre griechische Anwerbung - 25 Jahre Griechische Gemeinde Castrop-Rauxel e.V.“ – Mit ausgewählten Gastrednern
Ort: Agora Kulturzentrum, Zechenstr. 2A, 44851 Castrop-Rauxel
Mit Wortbeiträgen und Musik-Ausschnitten aus dem Theaterstück „Damals waren wir die Fremden“ feiert die griechische Gemeinde Castrop-Rauxel, ihr 25jähriges Jubiläum und gleichzeitig 50 Jahre Anwerbung von griechischen Arbeinehmern in Deutschland.
"350.000 Griechen leben heute in Deutschland. Das deutsch-griechische Anwerbeabkommen feiert sein 50-jähriges Jubiläum. Die ersten Griechen, die kamen, träumten wie alle Gastarbeiter von der Rückkehr. Alle kannten den Schmerz des Heimwehs. Doch dann verging Jahr um Jahr. Viele schoben die Rückkehr immer weiter hinaus. So wuchs auch die nächste Generation heran, mit der Vorstellung: „Noch ein Jahr, dann leben wir wieder in Griechenland“. Nur wenige Familien haben Deutschland von Anfang an als ihre neue Heimat gesehen und sich eingerichtet".
Info: www.dgg-hagen.de
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THEATER |
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Mi, 1. September 2010, 20:00 Uhr
„Ödipus auf Kolonos“ von Sophokles | Inszenierung: Peter Stein, Koproduktion : Salzburger Festspielen
Mit: Klaus Maria Brandauer, Dejan Bucin, Winfried Goos, Anna Graenzer, Jürgen Holtz, Roman Kaminski, u.a.
Ort: Berliner Ensemble, Theater am Schiffbauerdamm, Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin
Karten: Theaterkasse: 030 - 284 08 155, theaterkasse@berliner-ensemble.de
Ödipus, der Vatermörder, der mit seiner Mutter vier Kinder gezeugt hat, der ausgestoßene, geächtete Vagabund, kommt, von seiner Tochter Antigone geführt, nach langen Jahren büßender Wanderschaft nach Kolonos, nach Athen, wo ihm das Orakel von Delphi endlich Ruhe im Tode verheißen hat. Ihn, den letzten der großen Heroen und einzigen legitimen Herrscher Thebens, den vom Schicksal, von den Göttern unwissend in seine Verbrechen Getriebenen, ihn lieben diese grausamen Götter und verwandeln ihn mit seinem Tod in eine Schutzmacht für Athen, das ihm freundlich Asyl gewährt hat. Fortan muss die Welt ohne die Götterähnlichen weiterleben, beherrscht von Usurpatoren (Ödipus’ Schwager Kreon) und Neulingen der Macht (sein Sohn Polyneikes), die den alten, sterbenden Mann mit Gewalt oder Überredung an sich zu bringen suchen, um dadurch ihre widerstrebenden Herrschaftsansprüche zu legitimieren. Diese Tragödie, mit 90 Jahren 406 v. Chr. geschrieben und erst fünf Jahre später posthum aufgeführt, ist Sophokles’ letztes Werk, mit ihr stirbt auch die attische Tragödie.
Weitere Termine : 2., 8., 9. September 2010
Info: www.berliner-ensemble.de
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So., 7. September 2010, 20:30 Uhr
Theater: „Prometheus, gefesselt“ von Aischylos, Regie Jossi Wieler
Ort: Schaubühne, Kurfürstendamm 153, 10709 Berlin
Karten: 6/- 38/- Euro
Prometheus stiehlt von Hephaistos das Feuer, um den Menschen zu wärmen, und von Athene die Vernunft, um das Feuer nutzbar gebrauchen zu könne
n.
Dieser Diebstahl wird ihm von Zeus nicht verziehe
n.
Prometheus wird zu unendlichen Qualen an den Felsen geschmiedet, wo ihm ein Adler jeden Tag die Leber wegfrisst, die, da er ein unsterblicher Gott ist, immer wieder nachwächst. Aischylos bringt die Qualen des gefesselten Gottes und Menschenfreundes in einer der ersten Tragödien des Abendlandes auf das Theater. Mit der Promethie beginnt die lange Reise der Frage nach dem menschlichen Schicksal. Ist der Mensch wie Prometheus dazu verdammt, jede Erfindung mit Leiden zu bezahlen? Ist das unglückliche Bewusstsein unauflöslich mit dem menschlichen Können verquickt? Erzeugt jeder Fortschritt seine eigene Krise? Ist die Entwicklung von Technik, Kultur und Gesellschaft nur eine Steigerung der Qualen, die hierdurch erzeugt werden?
Weitere Termine: 26.09.2010, 20:00 Uhr
Infos: Tel. 030 89002-0 oder www.schaubuehne.de
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Sa, 25. September 2010, 20:00 Uhr
"Kommt ein Grieche geflogen .." - Comedy Kabarett mit Jorgos Katsaros
Ort: Volkshochschule Herrenberg, Tübinger Str. 40, 71083 Herrenberg
Mit seinem Programm „Kommt ein Grieche geflogen…“ begibt sich der gebürtige Stuttgarter mit griechischen Wurzeln auf Reisen in die schönen neuen und alten Welten: Dabei trifft Jorgos auf Sofort-Guck-Chinesen, Schnupfdealer und die organisierte Verwandtschaft.
Er beschreibt das Slum-Watching in den USA, den Quallengrill in China und den zweimotorigen spartanischen Günstig-Flieger, der nur einmal die Woche fliegt und noch einen Anker zum Bremsen hat…
Jorgos fühlt sich in China super wohl, das einzige, was ihm dabei Angst macht, sind die Chinese
n.
Ganz anders in den USA, da sind es die Mensche
n.
Karten: VVK 12,00 € / AK 14,00 €
Info: Deutsch-Griechische Gesellschaft Böblingen/Sindelfingen e.V. , www.dgg-bb.de
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So, 26. September 2010, 20:00 – 21:10 Uhr
Theater: „Idomeneus“ von Roland Schimmelpfennig | Regie Jürgen Gosch
Ort: Deutsches Theater, Schumannstraße 13a, 10117 Berlin
„Idomeneus, König von Kreta, gerät auf der Heimkehr von Troja, der nach zehn Jahren Krieg gefallenen Stadt, mit seinen achtzig Schiffen, mit den achtzig Schiffen, mit denen er sich zehn Jahre zuvor nach Troja aufgemacht hatte, um die Stadt und ihre Bewohner
zu vernichten, (…) in einen Sturm, in ein Unwetter, einen Orkan, der so furchtbar ist dass keines der Schiffe, keines, keines der achtzig, bis auf allein das Schiff des Königs selbst, den turmhohen Wellen standhalten kann…“ So beginnt Roland Schimmelpfennigs
neues Stück über den kretischen König Idomeneus, der in Todesangst den Göttern ein Opfer gelobt und dabei unwissentlich das Leben seines eigenen Sohns aufs Spiel setzt.
Karten: 5,00 € - 32,00 Euro, ermäßigt 9,00 Euro
Infos: Tel 030 28441-0; Theaterkasse: Tel 030 28441-225; E-Mail service@deutschestheater.de,
www.deutschestheater.de

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VORTRAG
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Do, 16. September 2010, 19.30 Uhr
„Dodekanissos - Die Inseln der südöstlichen Ägäis – SIMI“, Diavortrag von Prof. Dr. Dietram Müller (Univ. Mainz)
Ort: Bürgersaal der Galatea-Anlage, Straße der Republik 17-19, 65203 Wiesbaden-Biebrich
Die Inseln des Dodekanesos bieten neben landschaftlicher Schönheit eine Vielfalt von Zeugnissen ihrer wechselvollen Geschichte. Der Vortrag führt von der durch die Johanniter geprägten Stadt Rhodos ausgehend zu den antiken Stätten Kamiros und Lindos und weiter bis in den noch einsamen Südteil der Insel, dann auf die kleine Nachbarinsel Chalki und nach Simi mit seiner malerischen Architektur. Die kleinste Insel der Gruppe ist Kastellorizo vor der lykischen Südküste. Eine geologische Besonderheit ist die Vulkaninsel Nisyros. Anschließend besuchen wir Kos mit seinem Asklepios-Heiligtum, die Insel der Schwammfischer Kalymnos und Patmos mit dem Johannes-Kloster. Zum Schluss folgen Eindrücke von der gebirgigen Insel Karpathos mit ihren schönen Dörfern, in denen sich noch viel altes Brauchtum bewahrt hat
Info: DEUTSCH – GRIECHISCHE GESELLSCHAFT WIESBADEN/ MAINZ E.V. , www.dgg-wiesbaden.de
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Di., 21. September 2010, 20:00 Uhr
3D-Diavortrag: „Lesbos – griechische Inselvielfalt auf verschlungenen Pfaden entdecken“ von Rüdiger Schneider
Ort: Evangelisches Gemeindehaus, Hochstr. 61, 58095 Hagen
Betrachten wir die nordägäische Insel Lesbos aus der Luft, so lässt uns die Form erahnen, dass uns hier etwas Besonderes erwartet. Zwei große Meeresarme schneiden sich tief in die Insel ein und verleihen ihr das Aussehen eines Platanenblattes. Jedes dieser Blatthälften hat sich seinen eigenen Reiz erhalte
n.
Lesbos ist die drittgrößte Insel Griechenlands. An den Küsten liegen wunderschöne Sandstrände und in einsamen Bereichen des Landesinnern können alte Klosteranlagen besucht werde
n.
Mytilini, wie Lesbos von ihren Bewohner genannt wird, ist sehr gebirgig und wasserreich. Im dicht bewaldeten Süden verbergen sich unterhalb des Berges Olymbos noch traditionelle Orte wie z. B. Agiassos. Wer schon einmal auf die Gipfel des Lepetimnos Gebirges im Norden gestiegen ist und die türkische Küste quasi zu seinen Füßen liegen hatte, der versteht, warum, zumindest geographisch gesehen, Lesbos ebenso zu Kleinasien gehören könnte...
Info: www.dgg-hagen.de

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Do, 23. September 2010, 19:00, Uhr
Vortrag „Bei Philippi sehen wir uns wieder - Wanderungen durch das antike Makedonien “
Ort : Hermann-Ehlers-Akademie, Niemannsweg 78, 24105 Kiel
Im vierten Aufzug seiner Tragödie „Julius Caesar“ lässt Shakespeare im Sommer 42 v. Chr. den Geist des ermordeten Diktators im Zelt des Caesarmörders Brutus erscheinen und diesem prophezeien, dass er ihn bei Philippi wiedersehen werde. Tatsächlich wurde die für den weiteren Verlauf der antiken, vielleicht sogar der europäischen Geschichte so entscheidende Schlacht wenig später bei dieser Stadt geschlagen, doch brauchte man kein Geist zu sein, um den ungefähren Ort des Geschehens vorauszusagen. Dieser ergab sich vielmehr aus der damaligen politischen Großwetterlage und den Straßenverbindungen im südlichen Teil der Balkanhalbinsel; entscheidend war dabei die Lage Philippis an der Via Egnatia, die von der Italien gegenübergelegenen Adriaküste bis nach Byzantion (später Konstantinopel) führte. Im Verlauf des Diavortrags sollen Verlauf und Geschichte dieser heute noch wichtigen und gerade in letzter Zeit verstärkt ausgebauten Westostverbindung verfolgt und besonders ihre Bedeutung zur Zeit der Römerherrschaft herausgestellt werden.Prof. Dr. Michael Zahrnt war nach Promotion und Habilitation in Kiel bis zum Sommer 2005 Professor für Alte Geschichte an der Universität zu Köln. Zu seinen Hauptarbeitsgebieten gehören seit seiner Dissertation über die inzwischen vom Tourismus heimgesuchte Chalkidike, Geschichte und Landeskunde des antiken Makedonien sowie angrenzender Gebiete. Im Frühjahr erschien unter dem Titel „Die Römer im Land Alexander des Großen" ein Bildband zur Geschichte der römischen Provinzen Macedonia und Epirus.
Info: www.dgg-kiel.de

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Do, 23. September 2010, 19.30 Uhr
DIA-VORTRAG mit Tonaufnahm: „Dodekanes – musikalisch“, von Wolf Dietrich (Sulzheim)
Ort: Bürgersaal der Galatea-Anlage, Straße der Republik 17-19, 65203 Wiesbaden-Biebrich
Die 12 Inseln im Südosten der Ägäis haben eine ausgeprägte eigene Musikkultur, zum Teil kann man sie sogar Insel für Insel musikalisch unterscheiden, Rhodos z.B. klingt anders als die Nachbarinsel Karpathos. Eine Umschau in der Volksmusik der Dodekanisa mit ihren Eigenheiten und Gemeinsamkeiten, ein Ausblick auf die heutigen Veränderungen, den Vorbildcharakter Kretas und moderne Einflüsse aus Athen und der westlichen Welt. Von der dreisaitigen Lyra und dem Hackbrett Sandouri, von der Violine und der Tsambouna, von Liedern zu besonderen Gelegenheiten wie dem Koukkoumas-Brauch auf Symi oder Hochzeitslieder aus Arhangelos auf Rhodos.
Info: DEUTSCH – GRIECHISCHE GESELLSCHAFT WIESBADEN/ MAINZ E.V., www.dgg-wiesbaden.de
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Mi, 29. September 2010, 19:30 Uhr
Vortrag mit Lichtbildern: „Der Weg Alexanders des Großen nach Baktrien - Die kulturpolitische Dimension“
von Eleftheria Wollny M.A., Bonn
Ort: LVR-LandesMuseum Bonn, Colmantstrasse 14-16, 53115 Bonn
„In der langen Geschichte des Ostens gibt es keinen tieferen Schnitt als die Eroberung Alexanders d. Gr. und es gibt keinen archäologischen Fund - nach dieser Eroberung - der nicht ihr Siegel trägt“, schreibt E. Herzfeld in seinem Buch “Iran in the Ancient East“. In seinem langen, einzigartigen Zug vom makedonischen Pella, kreuz und quer durch Asien, vom Indus über den Hindukusch bis zum Oxos nach Baktrien und darüber hinaus bis zum Jaxartes und dem Pamir, hinterließ Alexander mit seinen Soldaten, Künstlern und Handwerkern, mit seinen Philosophen und Forschern, mit seinen Städten und seiner griechischen Koine überall die Spuren hellenischer Zivilisation.
Info: www.deutsche-hellas-gesellschaft.de |
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VORANKÜNDIGUNG
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12.10.2010
Staatliches Orchester Thessaloniki
Konzerthaus Berlin
Dimitris Mitropoulos - Nikos Skalkottas
Ludwig van Beethoven
Solist: Cyprien Katsaris (Klavier)
Dirigent: Myron Michailidis
www.konzerthaus.de
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23.10.2010
Alkistis Protopsalti & Stefanos Korkolis
Exclusiv Tour 2010 - Piano & Voice at its best
Düsseldorf
www.greece-on-tour.de
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