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Die neue Via Egnatia verbindet West- und Nordostgriechenland

Nicht nur die Autoreisenden profitieren von der neuen Autobahn A2, der Egnatia Odos, sondern auch die Wirtschaft Nordgriechenlands. Auf den Spuren der römischen Via Egnatia baute Griechenland eine hochmoderne Verkehrsverbindung zwischen dem Fährhafen Igoumenitsa und der türkischen Grenze. Der ADAC nannte sie "eines der spektakulärsten Autobahnprojekte Europas".


Gute Nachrichten gibt es für Autourlauber, die nach Nordgriechenland und die Türkei fahren möchten: 

"Eines der spektakulärsten Autobahnprojekte Europas ist jetzt vollendet" meldet der ADAC. Alle, die per Fähre mit dem eigenen Auto nach Griechenland fahren sowie Transitreisende in Richtung Türkei, erreichen ihr Urlaubsziel nun wesentlich schneller. Mit der Eröffnung des 31 km langen Abschnitts der A 2 in Westmakedonien besteht eine nahezu lückenlose Autobahnverbindung zwischen dem griechischen Fährhafen Igoumenitsa und der türkischen Grenze. Attraktiv ist die Route auch für Urlauber mit Zielrichtung Athen.

Durch den Ausbau ist die A2, die sog. Egnatia Odos,  nun bis auf zwei Brückenabschnitte fertiggestellt, die beiden verbleibenden Lücken sollen bis Ende des Jahres geschlossen werden.

Interessant sei die A2 unter anderem für Transitreisende in die Türkei sowie für Griechenland-Urlauber, die mit der Fähre nach Igoumenitsa anreisen.

Die Via Egnatia gehört zu den größten Verkehrsprojekten, die in den letzten Jahrzehnten in Griechenland verwirklicht wurden und soll dem Wirtschaftsleben in Nordgriechenland neuen Antrieb geben.

Zum 5,9 Milliarden teuren Projekt gehören 1650 Brücken, 62 Verkehrsknotenpunkte, 350 Ein- und Ausfahren, 76 Tunnels mit einer Gesamtlänge von 49,5 km, 43 Fluß- und 11 Eisenbahnüberquerungen.

Die Bedeutung des Projektes für die griechische Wirtschaft wird ersichtlich, wenn man bedenkt, daß die neue Autobahn ein Landesteil durchquert in dem 36% der griechischen Bevölkerung lebt und 33% des BIP erwirtschaftet wird. Dort liegen auch 54% der landwirtschaftlichen Fläche des Landes  und 41% des industriellen Produktion.