Sie sind hier: Wirtschaft / Energiekorridor Griechenland
Freitag, 03.02.2012

Energiedrehscheibe Griechenland

Energie ist eine Schlüsselfrage für den Wohlstand und das Wachstum von Nationen. Die Wirtschaft Griechenlands ist durch anhaltendes Wachstum und fortschreitende Modernisierung geprägt. Handel und Dienstleistungen, insbesondere die Seeschifffahrt, die Hafenwirtschaft und der Tourismus, tragen mit rund 70 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei. Als weitere Sektoren kommen die Landwirtschaft und das produzierende Gewerbe hinzu. Mit einer Reihe von Gesetzen, so dem Public Private Partnership-Gesetz und dem novellierten Investitionsförderungsgesetz Nr. 3522/2006, will die griechische Regierung den Bürokratieabbau und die Deregulierung vorantreiben. Ziel dabei ist, den griechischen Markt für Investoren attraktiver zu gestalten. Griechische Unternehmen wiederum investierten in den letzten Jahren verstärkt in den Ländern des Balkans und in der Türkei.

Primärenergieträger

2004

2005

2006

Erdöl
in Tausend Barrel pro Tag

435

432

451

Erdgas
in Mio m³ pro Jahr (p.a.)

2,7

2,8

3,2

Kohle
in Mio t Öläquivalente p.a.

9,0

8,8

8,8

Wasserkraft
in Mio t Öläquivalente p.a.

1,2

1,2

1,4

Abbildung 1: Wachsender Energieverbrauch
Quelle: BP, Statistical Review of World Energy 2007

Mit wachsender Prosperität steigt auch die Nachfrage nach Energie kontinuierlich an (siehe Abbildung 1). Die begrenzte Verfügbarkeit fossiler Energieträger bei weltweit wachsendem Energiebedarf und die steigenden Preise für Treibstoff, Gas und Strom stellen für Griechenland eine große Herausforderung dar. Mit einer vorausschauenden, differenzierten und umfassenden Energiepolitik will sich das Land dieser Herausforderung stellen.

 Griechenland – Energiekorridor in Südosteuropa

Energiepolitik wird immer mehr zur Geopolitik. Wesentliches Ziel der Energiestrategie Griechenlands ist die Positionierung des Landes als Energiekorridor in Südosteuropa. Wegen seiner geographischen Lage und seiner Nähe zu Ländern, die im Energiesektor nicht über die nötige Infrastruktur verfügen, hat Griechenland bereits jetzt eine gute Ausgangsposition, um als Drehscheibe die Versorgung Südosteuropas mit Energie und Energierohstoffen zu übernehmen.

Ein erster Schritt dazu ist die bereits im Bau befindliche Ölpipeline vom Schwarzen Meer zur Agäis. Sie soll russisches Rohöl von der bulgarischen Hafenstadt Burgas nach Alexandroupolis an der nördlichen Ägäis transportieren. Der zweite Schritt ist die Beteiligung an dem Bau der Pipeline ITGI, die Erdgas von Aserbaidschan über die Türkei und Griechenland nach Italien liefern wird. Mit der im Jahr 2008 getroffenen Vereinbarung über den Einstieg Griechenlands in das russisch-italienische Projekt „South Stream“ ist nunmehr der dritte Schritt vollzogen. Die Pipeline soll Gas aus Russland und Zentralasien durchs Schwarze Meer nach Europa pumpen. Griechenland wäre  hierbei ein Transitland.

 Ölpipeline Burgas-Alexandroupolis:

Im März 2007 unterzeichneten in Athen der griechische Ministerpräsident Kostas Karamanlis, der damalige russische Präsident Wladimir Putin und der bulgarische Staatschef Georgi Parwanow ein Abkommen über den Bau der neuen Ölpipeline. Die Leitung wird von Burgas (Bulgarien) nach Alexandroupolis (Griechenland) verlaufen. Sie hat eine Gesamtlänge von 285 Kilometer, von denen 136 Kilometer Griechenland durchqueren, und eine Kapazität von 30 bis 35, später sogar bis zu 50 Millionen Tonnen im Jahr. Die Baukosten werden auf 700 Millionen bis eine Milliarde Euro veranschlagt. Entlang der Pipeline, mit deren Fertigstellung spätestens 2011 gerechnet wird, sind auch Pumpstationen und eine Erdölraffinerie nahe der Hafenstadt Alexandroupolis geplant.

An der für Bau und Betrieb zuständigen Projektgemeinschaft ist Russland mit 51 Prozent beteiligt, Griechenland und Bulgarien mit jeweils 24,5 Prozent. Von russischer Seite sind bei dem Projekt die Unternehmen Rosneft, Gazprom Neft, TNK-BP und Transneft beteiligt. Den griechischen Anteil teilen sich Hellenic Petroleum, der Energiekonzern Copelouzos (?) und die im Tanker- und Raffineriegeschäft tätige Latsis-Gruppe (?). Bulgarien ist mit der Gesellschaft Oil Pipeline Burgas Alexandroupolis BG vertreten. Rohöl aus dem Kaspischen Meer und Kasachstan soll künftig vom russischen Schwarzmeerhafen Noworossijsk in Tanker verladen und nach Burgas transportiert werden. Von dort fließt es unter Umgehung des Bosporus durch die Pipeline. In Alexandroupolis wird es erneut auf Tanker verladen und nach Europa, in die USA oder die Asien-Pazifik-Region verschifft. Experten schätzen, dass der Transport durch die Pipeline günstiger und sicherer sein dürfte als der bisherige Transportweg durch den Bosporus.

Die neue Energieader nach Europa wird Griechenlands Rolle als Verbindungsknoten für den Erdöltransport zwischen Russland, den benachbarten Staaten des Balkans, den großen Märkten Europas und den Vereinigten Staaten fördern. Zugleich festigt Griechenland mit dem Projekt seine Beziehungen zu Russland und Bulgarien. Darüber hinaus erhält es von der Projektgemeinschaft Durchlassgebühren in Höhe von einem US-Dollar pro Tonne Öl – das entspricht einem Ertrag von etwa 30 bis 50 Millionen Euro im Jahr. Die Einnahmen sind für Entwicklungs- und Umweltprojekte in den strukturschwachen Regionen Thrakien und Ostmakedonien vorgesehen.

Die geplante Rohrleitung soll die stark frequentierte Meerenge entlasten. Durch den Bosporus und die Dardanellen werden schätzungsweise 100 Millionen Tonnen Erdöl jährlich transportiert. Um die ökologische Belastung der Millionenstadt Istanbul durch Tankerunglücke zu verringern, erließ die türkische Regierung strengere Sicherheitsvorschriften. Dies führte vor allem im Winter dazu, dass große Tanker aus Sicherheitsgründen tagelang den Bosporus nicht passieren durften. Es waren griechische Fachleute, die Anfang der neunziger Jahre einen starken Anstieg der Rohöltransporte durch den Bosporus voraussagten und zu einer Umgehung auf dem Landweg rieten.

Abbildung 2: Eine neue Energieader nach Europa – die Erdölleitung Burgas-Alexandroupolis

 ITGI-Pipeline:

Ein Meilenstein für den Ausbau des griechischen Erdgasnetzes ist die Gaspipeline Interconnector Turkey-Greece-Italy (ITGI). Durch sie soll Gas von Aserbaidschan über die Türkei und Griechenland nach Italien strömen. Der Abschnitt zwischen Türkei und Griechenland wurde bereits im November 2007 in Anwesenheit von Ministerpräsident Kostas Karamanlis und des türkischen Regierungschefs Recep Tayyip Erdogan eingeweiht und in Betrieb genommen. Die Pipeline verläuft über Nordgriechenland bis zur Hafenstadt Igoumenitsa. Der letzte Abschnitt zum italienischen Otranto soll 2012 fertig sein. Am Projekt sind der griechische staatliche Konzern Public Gas Corporation SA (DEPA) und der italienische Energiekonzern Edison beteiligt. Die Kosten für den Bau der Pipeline werden auf 950 Millionen Euro veranschlagt. Die neue Leitung wird auch die Abhängigkeit Griechenlands von russischen Gasimporten verringern. Bislang importiert das Land über zweit Drittel seines Erdgases aus Russland. „Wir arbeiten auf eine Diversifizierung unserer Energiequellen hin. Wir haben Lieferverträge mit Ägypten und Algerien geschlossen. Und wir versorgen uns nicht nur aus Pipelines. Schließlich verfügen wir über die weltgrößte Flotte von Gastankern“, erläuterte Außenministerin Dora Bakojanni im Interview mit der in Athen erscheinenden „Griechenlandzeitung“.

Abbildung 3: Die ITGI-Pipeline, ein Meilenstein beim Ausbau des Erdgasnetzes

 Gaspipeline South-Stream:

Mit dem Einstieg beim Pipelineprojekt South Stream baut Griechenland seine Bedeutung als Energiedrehscheibe in Südosteuropa weiter aus. Das Kooperationsabkommen mit Russland wurde im April 2008 bei einem Besuch von Ministerpräsident Kostas Karamanlis in Moskau besiegelt und vier Monate später vom griechischen Parlament verabschiedet. „Die Aktivitäten Griechenlands im Energiesektor haben ausschließlich zum Ziel, die Energieversorgung sowohl unseres Landes als auch unserer europäischen Partner sicherzustellen durch eine partnerschaftliche Zusammenarbeit von Produzenten, Transitländern und Abnehmern“, sagte Karamanlis anlässlich der Vertragsunterzeichnung. Ebenfalls Gegenstand der Gespräche in Moskau waren eine Verlängerung des Vertrages über russische Gaslieferungen nach Griechenland sowie eine Liberalisierung des griechischen Gasmarktes. South Stream ist ein Joint Venture der russischen Gasgesellschaft Gazprom und des italienischen Energieversorgers ENI.

Durch die 900 Kilometer lange Pipeline sollen von 2014 an jährlich rund 30 Milliarden Kubikmeter Gas aus der kaspischen Region nach Mittel- und Südeuropa transportiert werden. Die Trasse verläuft von der Station Beregovaya unter dem Schwarzen Meer hindurch bis zum bulgarischen Varna, von dort führt ein Strang über den Balkan nach Österreich, der andere über Griechenland nach Italien. Experten schätzen die Investitionen für die Pipeline auf rund zehn Milliarden Euro. South Stream soll zusammen mit der geplanten Ostseepipeline (Nord Stream) dazu beitragen, die Lieferrouten des russischen Erdgases nach Europa zu diversifizieren und Europas Versorgung mit dem flüchtigem Brennstoff zu erleichtern. Nord Stream soll ab 2012 jährlich 55 Milliarden Kubikmeter Gas von Russland durch die Ostsee nach Deutschland pumpen. Zum Betreiberkonsortium gehören unter anderem Gazprom, der Energiekonzern E.on sowie das Chemieunternehmen BASF.

Abbildung 4: Von 2014 an soll South Stream 30 Mrd. Kubikmeter Gas nach Europa liefern

 Sicherheit durch Vielfalt

Sicherheit und Verlässlichkeit bei der Energieversorgung eines Landes liegen in der Vielfalt, also in der Diversifizierung der eingesetzten Energieträger wie auch in dem Aufbau einer breit angelegten Energieinfrastruktur. Griechenlands Hauptenergiequellen sind braunkohlebefeuerte Kraftwerke sowie Wasserkraftwerke. Durch die Einführung von Erdgas Mitte der neunziger Jahre wurde der Energiemix erweitert. Parallel dazu wird die Infrastruktur ausgebaut, um die Stromproduktion zu erhöhen und eine stärkere Anbindung an benachbarte Länder zu erreichen.

Der Energiebedarf in Griechenland ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Zwischen 1985 und 2003 erhöhte sich der Stromverbrauch um vier Prozent pro Jahr von 23.833 GWh auf 48.595 GWh. Wichtigste Stromverbraucher sind die privaten Haushalte (33,8 Prozent), gefolgt von Handel und Dienstleistungen (30,8 Prozent) sowie der Industrie (29,1 Prozent), der Landwirtschaft (5,7 Prozent) und des Transportwesens (0,6 Prozent). Der Erdgasverbrauch stieg zwischen 1995 und 2006 um rund 46 Prozent auf 3,2 Milliarden Kubikmetern jährlich. Doch auch die Nutzung von Sonnen- und Windenergie wächst stetig. So betrug der Anteil der erneuerbaren Energien im Jahr 2005 am Gesamtverbrauch des Landes 5,5 Prozent.

 

 

GWh

Bruttoerzeugung insgesamt                                                      

57 416

                    Wasserkraft, Windenergie                                     

5 393

                    Herkömmliche Wärmekraft                                    

52 023

Nettoerzeugung insgesamt                                                       

52 937

                    Wasserkraft, Windenergie                                     

5 366

                    Herkömmliche Wärmekraft                                    

47 571

Gesamteinfuhren                                                                      

2 794

Gesamtausfuhren                                                                     

684

Energieverbrauch der Pumpspeicherwerke          

841

Für Inlandsmarkt verfügbar                                                      

54 206

Quelle: Eurostat
Abbildung 5: Stromversorgung im Jahr 2005 

Um dem steigenden Bedarf gerecht zu werden, hat die griechische Regierung den Energiemarkt liberalisiert. Seit Juli 2007 können private Kunden ihren Stromversorger frei wählen, Investoren neue Elektrizitätswerke errichten und direkte Transportleitungen installieren. Mit dem liberalisierten Markt, dem Investitionsförderungsgesetz und dem Public Private Partnership-Gesetz setzte die Regierung Anreize für Investoren aus dem In- und Ausland, die in die Modernisierung des Kraftwerkparks und der Erweiterung des Energienetzes investieren wollen. Nach Angaben des Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung sind in der Energiegewinnung in nächster Zeit Investitionen von 3,5 Milliarden Euro möglich.

 Investitionen im Energiesektor

Gerade für ausländische Investoren böte ein Einstieg in den griechischen Energiemarkt zugleich Zugang zu den aufkommenden Märkten auf dem Balkan, dem Schwarzen Meer und dem östlichen Mittelmeer. Der Markteintritt ausländischer Investoren im Energiesektor soll durch Kooperationen mit griechischen Unternehmen erfolgen, die über die nötigen Lizenzen – etwa zur Produktion und Einspeisung von Elektrizität – verfügen. Beispielsweise erwägt der deutsche Energiekonzern RWE AG, sich gemeinsam mit dem griechischen Stromversorger Public Power Corporation S.A. (DEI) am Bau eines Kohlekraftwerks mit einer Leistung von 500 bis 800 Megawatt in Albanien zu beteiligen. Es soll die Stromversorgung der Region sicherstellen. Weitere Unternehmen wie Iberdrola (Spanien) oder Edison (Italien) engagieren sich bereits im griechischen Energiesektor oder planen einen Markteintritt.

Besonders der stetig wachsende Energiebedarf im Balkanraum dürfte für Investoren interessant sein. Prognosen zufolge wird der Strombedarf in dieser Region bis 2020 um 2,5 Prozent pro Jahr steigen. Auf Initiative Griechenlands unterzeichneten im Oktober 2005 elf Balkanstaaten ein Kooperationsabkommen. Dieses zielt darauf, die Leistungsfähigkeit des Energienetzes in Südosteuropa auszubauen. Zuständig für die Förderung und Unterstützung von ausländischen Direktinvestitionen in Griechenland ist die neu gegründete Agentur „Invest in Greece“ (siehe Kasten).

 Investieren in Griechenland

Griechenland ist Europas strategischer Zugang zu beträchtlichen, aufkommenden Märkten auf dem Balkan, dem Schwarzen Meer und dem östlichen Mittelmeer. „Invest in Greece Agency“ ist als nationale Wirtschaftsförderungsgesellschaft zuständig für die Förderung und Unterstützung von ausländischen Direktinvestitionen in Griechenland. Sie informiert Interessenten über Investitionsmöglichkeiten gegliedert nach Sektoren sowie nach spezifischen Projekten. Darüber hinaus bietet sie Informationen über Genehmigungsverfahren, assistiert bei Antragstellung der benötigten Genehmigungen, bietet Unterstützung und berät den Investor bei der Realisierung des Projektes. Die Agentur ist zuständig für Subventionsanträge über 15 Millionen Euro und für Investitionen über drei Millionen Euro, sofern mindestens 50 Prozent des Eigenkapitals aus dem Ausland stammt. Überdies berät sie die Regierung bei Fragen und Änderungen des rechtlichen und institutionellen Rahmens, die Investitionen betreffen.

Weitere Informationen:
http://www.investingreece.gov.gr/default.asp?V_DOC_ID=1&V_LANG_ID=0

 Energieversorgung nachhaltig gestalten

Als Mitgliedstaat der Europäischen Union hat sich Griechenland verpflichtet, seine Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 um vier Prozent gegenüber 1990 zu senken und den Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtenergiebedarf auf 18 Prozent zu erhöhen. Um seine Klimaschutzziele zu erreichen, muss Griechenland seine Energieversorgung nachhaltig gestalten, also den Modernisierungsprozess im Kraftwerkspark ambitioniert vorantreiben, die erneuerbaren Energien kräftig ausbauen und den Energieverbrauch erheblich senken. Zur Förderung der erneuerbaren Energien verabschiedete das Parlament im Juni 2006 das Gesetz 3468/2006, das Produzenten von Strom aus regenerativen Energiequellen Einspeisevergütungen und Investitionshilfen garantiert. Vor allem Wind- und Solarenergie sowie Geothermie bieten sich hier aufgrund der klimatischen Verhältnisse und geografischen Bedingungen an.

Der Hunger der Welt nach Energie wird immer größer.Dem jüngsten statistischen Jahresbericht des Mineralölkonzerns BP zufolge stieg weltweit die Nachfrage nach Primärenergie um 4,3 Prozent. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der griechischen Energiestrategie sind daher langfristige Maßnahmen, die die Abhängigkeit vom Erdöl senken und den Verbrauchern Anreize zum Energiesparen geben sollen. Ein energetisches Sanierungsprogramm für ältere Gebäude, die Installation von Solarsystemen in Neubauten sowie Zuschüsse für Transportunternehmen, die ihren Fuhrpark auf energiesparende schadstoffärmere Fahrzeuge umstellen, sind langfristige Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz.

 

 Mehr Informationen zum griechischen Energiemarkt:

Das Portal „energia.gr“ bietet aktuelle Informationen in englischer Sprache rund um das Thema Energie:

http://www.energia.gr/default_en.asp

Regulatory Authority of Energy (RAE):
www.rae.gr/en/

Public Power Corporation S. A. (DEI):

http://www.dei.gr/echome.aspx?lang=1

Public Gas Corporation S. A. (DEPA):

http://www.depa.gr/ 

Hellenic Transmission System Operator (DESMIE):

http://www.desmie.gr

Zentrum für regenerative Energiequellen (CRES):

http://www.cres.gr/kape/index_gr.htm

Verband der griechischen Solarwirtschaft (EBHE):

http://www.ebhe.gr/index.htm

Institut für Energie in Südosteuropa (EINE):

http://www.iene.gr/ 

 Weitere Adressen:

Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung:

http://www.ypan.gr/index_c_cms.htm

Außenministerium:

http://www.mfa.gr/www.mfa.gr/el-GR/

Ministerium für Umwelt, Raumordnung und öffentliche Arbeiten:

http://www.minenv.gr/4/41/e4100.html

Deutsch - Griechische Industrie- und Handelskammer:
griechenland.ahk.de/